Willkommen im Atarimuseum 

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Zum Museum gibt es jetzt unter atarimuseum.tumblr.com ein Blog. Hier wird in unregelmäßigen Zeiträumen Kurioses, Lustiges und Wissenswertes rund um das Thema Atari im Allgemeinen und das Museum im Besonderen gepostet. Viel Spaß beim Stöbern :-)

Im Dokumentenarchiv könnt ihr euch ab sofort durch Prospekte, technische Dokumentationen und Betriebsanleitungen wühlen. Der Sektor wird nach und nach ausgebaut, u. a. liegen mir derzeit einige Field Service Manuals vor, die nur darauf warten, gescannt zu werden. (29. Oktober 2015)

 Letzte Neuzugänge

Tischrechner CC-181 (21. Oktober 2015)

1040 STF, Mega ST 1 mit AT-Speed, HD-Modul und Hypercache ST+, DDD M4 mit AT-Speed und HD-Modul sowie DDD HD 48 (3. Januar 2016)

Portfolio HPC-006 mit serieller Schnittstelle, Datenkabel und Handbuch (20. Mai 2016)


 Was geschah im Juni?

1972
Nolan Bushnell und Ted Dabney kündigen bei Nutting Associates und gründen am 27. Juni eine eigene Firma. Dem Staat Kalifornien legen sie fünf Namen vor: Syzygy (einen Begriff aus der Astronomie), B.D. (steht für Bushnell & Dabney – abgelehnt wegen möglicher Verwechslung mit dem Werkzeugproduzenten Black&Decker aus Baltimore), Hanne, Sente und Atari (letztere beiden Begriffe stammen aus dem japanischen Brettspiel „Go“). Die Wahl fällt schließlich auf Atari, was in etwa Treffer oder Erfolg bedeutet.

1977
Auf der Summer CES wird neben dem Arcade „Tank II“ die Spielkonsole „Atari Video Computer System“ vorgestellt.

1980
Mit „Missile Command“ bringt Atari einen der Arcade-Hits der 1980er Jahre auf den Markt.

1982
Das VCS-Spiel „Defender“ erscheint.

1983
CEO Ray Kassar wird entlassen, dies wird allerdings im Juli als Kündigung seitens Kassar an die Öffentlichkeit gebracht. Unterdessen wird der zu seinen Vorgängermodellen teilweise inkompatible Homecomputer 1200 XL nach nur drei Monaten und 105.000 produzierten Geräten eingestellt. Auf der Sommer CES werden schon die Nachfolger 600 XL und 800 XL samt einiger Peripheriegeräte präsentiert.

1984
Ataris Entwicklungsschmiede Cyan Engineering wird geschlossen. Der Softwarehersteller Digital Research kauft den DEC Vax-Computer von Cyan und beginnt, auf diesem GEM zu entwickeln. Atari legt derweil Amiga eine Liste von Firmen vor, an die Lorraine keinesfalls lizensiert werden dürfe, darunter befinden sich Commodore, IBM, Apple, Philips und General Electric. Die Lizenzvereinbarung sieht zudem vor, dass Atari die Unterlagen zu Lorraine gegen eine Zahlung von einer Million Dollar und den Kauf von einer Million Vorzugsaktien zum Preis von drei Dollar pro Stück erhält, zudem soll Atari Amiga 500.000 Dollar pro fertig entwickelten Chip zahlen. Außerdem erhalte Amiga zwei Dollar Lizenzgebühren pro verkauften Chip sowie 100.000 Dollar jährlich von der Coin-Op Division. Atari dürfe dann ab 1985 eigene Computer-Addons sowie ab 1986 eigene Computer auf Basis des Lorraine-Chipsatzes entwickeln. Würde diese Vereinbarung nicht bis 30. Juni unterschrieben, müsse Amiga Atari den Vorschuss zurückerstatten und Atari bekäme kostenfrei Zugriff auf die komplette Lorraine-Entwicklung. Commodore-Berater Steve Greenberg ruft gegen Ende Juni bei Amiga-Chef David Morse und bietet ihm einen wesentlich liberaleren Vertrag an. Morse lässt das für 28. Juni geplante Treffen mit Atari platzen und trifft sich stattdessen mit Vertretern von Commodore. Einen Tag später zahlt Amiga Atari mit einem Scheck von Commodore den Vorschuss zurück und unterzeichnet die Lizenzvereinbarung mit Commodore, daraus entsteht schließlich der Commodore Amiga.

1985
Auf der Sommer-CES stellt Atari mit dem CDAR 504 „Optofile“ ein CD-ROM-Laufwerk für die ST-Computer vor.

1986
Die Auslieferung der Spielkonsole 7800 wird wieder aufgenommen, diese kann aber den bereits beachtlichen Marktanteil, den das Konkurrenzsystem NES nun hat, nicht mehr einholen. Auch die Konsole 2600 kommt in einer optisch überarbeiteten Version in den Handel.

1989
Mit dem von Epyx entwickelten „Lynx“ stellt Atari auf der Sommer-CES die erste Handheld-Spielkonsole mit Farbbildschirm vor.

1990
Time-Warner-Tochter Atari Games kündigt den Rückkauf der 43 Prozent Anteile an, der noch von Namco gehalten wird. Im Gegenzug soll Namco die Tochter Atari Operations erhalten.

1991
Die Entwicklung der 32-Bit-Spielkonsole Panther wird gestoppt, nachdem man mit dem Projekt Jaguar bereits erheblich weiter ist als geplant. Der Controller und das Spiel „Cybermorph“ werden vom Jaguar später übernommen.

1993
Atari kündigt den Verkaufsstart des Jaguar für den Sommer an, dieser verschiebt sich jedoch letztendlich bis in den Oktober.

Letztes Update: 02.06.2016
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