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Atari ST


 
Der 520 ST wurde Personal Computer des Jahres 1985 und 520 ST sowie 1040 ST Homecomputer des Jahres 1988

130 ST, 260 ST und 520 ST
Der 130 ST kann wohl als Urvater der ST-Serie bezeichnet werden. Er wurde nach neunmonatiger Entwicklungszeit am 5. Januar 1985 auf der Winter Consumer Electronics Show in Las Vegas zusammen mit dem 520 ST vorgestellt. Auf Grund des mit 128 kB damals schon sehr geringen Arbeitsspeichers kam das Modell jedoch nie auf den Markt – allein die Bildschirmausgabe des ST benötigt bei einer Auflösung von 640×400 Pixel 32.000 Bytes (≈ 31,25 kB). Der 520 ST war der erste auf den Markt gebrachte Atari-16-Bit-Computer. Entwickelt in neun Monaten vom Vater des Commodore 64 (Shiraz Shivji; das Design stammt von Ira Valenski), wurde er auf der Winter CES in Las Vegas im Januar 1985 erstmals vorgestellt. Sein Spitzname war „JackIntosh“ weil er deutlich billiger war als ein Apple Macintosh und über fast dieselben Bedienelemente verfügte. Bei der ersten 520 ST-Generation muss das Betriebssystem TOS (das sogenannte „Mushroom“-TOS, da die Fehler statt über Bomben noch über kleine Atompilze angezeigt werden) noch über Diskette nachgeladen werden – in Deutschland wurden diese Computer als 260 ST verkauft. Das brachte Probleme mit einigen Programmen mit sich, die den Arbeitsspeicher voll nutzen wollten – hier lag nun das Betriebssystem mit nahezu 200 kB drin. Erst als die gröbsten Kinderkrankheiten beseitigt wurden und GEM-Entwickler Digital Research sich mit Mitbewerber Apple, der DR wegen der sehr hohen Ähnlichkeit des GEM zum Mac OS verklagte, über kleinere Änderungen am GEM einigte, packte man das Betriebssystem im November 1985 auf ROM-Bausteine und integrierte es fest in die STs. Aufgrund seiner standardmäßig eingebauten MIDI-Schnittstelle fand der Atari ST sehr schnell den Weg in die Tonstudios. Von der Fachpresse wurde der Computer seinerzeit hoch gelobt und innerhalb von drei Jahren verkaufte sich der ST rund eine halbe Million mal, davon mehr als ein Drittel in Westdeutschland. Größtes Manko der Computer ist aber die schlechte Tastatur, sie schreibt sich sehr schwammig und mit ungenauen Anschlagpunkten. Drittanbieter boten verbesserte Ersatztastaturen oder Tastenkappen an. Passend zur Bezeichnung sollte der 260 ST mit 256 kB RAM als günstigere Version des 520 ST auf den Markt kommen und dabei von Supermärkten etc. vertrieben werden, während der 520 ST vom Fachhandel verkauft werden sollte. Aufgrund fallender Speicherpreise entschied man sich allerdings bei Atari, 512 kB in den 260 ST reinzupacken (damit wurde er identisch mit dem 520 ST) und den Computer 520 STM von da ab als 520 ST zu verkaufen, diesen aber ebenfalls über den Massenhandel im Supermarkt. Lediglich die Programmiersprache ST-BASIC (später Omikron BASIC) und einige Tools (wie z. B. das Kontrollfeld) liegen auf Diskette (der sog. Language Disk) bei. Im Paket war immer ein Diskettenlaufwerk enthalten. Daneben gibt es den 520 ST+, der dieselbe Konfiguration wie der 520 ST aufweist, jedoch mit 1 MB Arbeitsspeicher bestückt wurde. Die Typen 520 STF und 520 STFM sind hauptsächlich in den USA und in Großbritannien zu finden. Grund hierfür war der ausgewachsene Computerspielemarkt in diesen beiden Ländern. In den USA wurde der 520 STFM ab Juli 1987 anstelle des 520 STM angeboten. (West-)Deutschland war im Computerbereich zu der Zeit sogenanntes Anwenderland, hier wurde mehr Wert auf großen Arbeitsspeicher gelegt, um auch komplexere Anwendungen stabil laufen zu lassen. Daher sind in Deutschland hauptsächlich die Rechner der Baureihe 1040 ST zu finden. Diese „kleinen“ ST-Computer wurden mit der Veröffentlichung des 1040 STE 1989 eingestellt.

Betriebssystem-Versionen:
TOS 1.00 (Disketten-TOS, September 1985) - nur frühe 520 ST-Modelle, in der alten BRD vereinzelte 260 ST-Modelle
TOS 1.00 (ROM-Datum 25.11.1985)
TOS 1.02 (ROM-Datum 22.04.1987)


520 ST(F/FM) und 1040 ST
1986 erschien der 1040 ST, ein Computer mit eingebautem Diskettenlaufwerk und 1 MB RAM. Er löste die kleineren ST-Computer sehr schnell aus den Büros, Schulen und Tonstudios ab, da er aufgrund der fehlenden externen Netzteile und des integrierten Laufwerks deutlich kompakter ist. Die Tastatur ist immer noch nicht besser, und der Mausanschluss ist schwierig zu erreichen. Der 1040 ST ist der am häufigsten anzutreffende Atari-Computer überhaupt. Der Unterschied zwischen STF- und STFM-Modellen besteht schlicht im zusätzlichen RF-Modulator zum Anschluss des STs an den Fernseher in letzterem Modell. Der 1040 STF wurde im Herbst 1989 mit Erscheinen der Computer 520 STE und 1040 STE eingestellt, der 1040 STFM erst bei Ataris Ausstieg aus dem Computermarkt im Dezember 1993, er wurde parallel zum STE zu einem deutlich günstigeren Preis verkauft.

Betriebssystem-Versionen:
TOS 1.00 (ROM-Datum 25.11.1985)
TOS 1.02 (ROM-Datum 22.04.1987)
TOS 1.04 (ROM-Datum 06.04.1989)
TOS 2.06 (ROM-Datum 14.11.1991) - nur in einzelnen späten 1040 STFM-Modellen

Mega ST
Der Mega ST (ursprünglich als ST 1 bezeichnet) kam 1987 auf den Markt. Technisch hat sich gegenüber dem 1040 ST nur wenig getan, außer dass ein neuer Erweiterungs-Bus, eine batteriegepufferte Echtzeit-Uhr und ein Blitter eingebaut wurde. Vom äußeren her hat sich sehr viel geändert: Das Gehäuse ist quadratisch, es gibt optisch angepasste Festplatten (SH, Megafile) dafür, die Tastatur ist abgesetzt und in der Qualität deutlich verbessert. Das brachte dem ST den endgültigen Durchbruch im DTP (Desktop Publishing) Bereich. In den USA wurde der Mega ST 4 zusammen mit dem SW-Monitor SM 124 und dem Laserdrucker SLM 804 für $ 3.998 angeboten - ein IBM-Laserdrucker kostete alleine schon rund $ 5.000. 1991 wurde er durch den Mega STE abgelöst.

Betriebssystem-Versionen:
TOS 1.02 (ROM-Datum 22.04.1987)
TOS 1.04 (ROM-Datum 06.04.1989)

Weitere Modelle
Immer wieder gab es freilich Ankündigungen , so wurden 1986 neben dem 1040 ST auch der 2080 STF und der 4160 STF präsentiert, die mit zwei beziehungsweise vier Megabyte Hauptspeicher ausgerüstet werden sollten. Es kam auf Grund der Mitte der 1980er Jahre sehr hohen Speicherpreise jedoch anders. Dies betraf auch das von ST-Entwickler Shiraz Shivji im Oktober 1985 angekündigte 8-Megabyte-Modell, das mit zwei MMUs bestückt werden sollte. Der 2080 STF dagegen wurde regional vertrieben, es existieren zumindest originale französische Versionen. Eine in Jugoslawien vertriebene Version mit blauen Typenschildern scheint eher eine von einem Händler inoffiziell aufgerüstete Variante zu sein. Frühe Versionen der ST-Computer mit integriertem Diskettenlaufwerk waren der 260 STD und der 260 STFM. Weiterhin wurden im Oktober 1985 eine zum Zeitpunkt der Ankündigung serienreife steckbare Grafikerweiterung, die die Bildschirmausgabe um das fünf- bis zwanzigfache beschleunigen sollte, eine 32-Bit-Erweiterung für den DMA-Port sowie zwei Netzwerklösungen – eine für die MIDI-Schnittstellem, die andere für den DMA-Port – und das Betriebssystem UNIX angekündigt. Nichts davon erschien, aber die Ideen wurden teils von Drittherstellern aufgegriffen (z. B. OverScan und EtherNEA).
Technische Daten
130 ST 260 ST 520 ST 520 ST+ 520 STM
später: 520 ST
520 STF
Prozessor Motorola MC 68000 Motorola MC 68000 Motorola MC 68000 Motorola MC 68000 Motorola MC 68000 Motorola MC 68000
Taktfrequenz 8 MHz 8 MHz 8 MHz 8 MHz 8 MHz 8 MHz
Arbeitsspeicher 128 kB 512 kB 512 kB 1 MB 512 kB 512 kB
Festspeicher 16 kB 192 kB bis 11/85 16 kB, dann 192 kB 192 kB 192 kB 192 kB
Grafikchip Atari Shifter Atari Shifter Atari Shifter Atari Shifter Atari Shifter Atari Shifter
Auflösungen (Farben) 320 × 200 (16) - Farbmonitor oder Fernseher benötigt

640 × 200 (4) - Farbmonitor oder Fernseher benötigt

640 × 400 (2) - Monochrommonitor benötigt
320 × 200 (16) - Farbmonitor oder Fernseher benötigt

640 × 200 (4) - Farbmonitor oder Fernseher benötigt

640 × 400 (2) - Monochrommonitor benötigt
320 × 200 (16) - Farbmonitor oder Fernseher benötigt

640 × 200 (4) - Farbmonitor oder Fernseher benötigt

640 × 400 (2) - Monochrommonitor benötigt
320 × 200 (16) - Farbmonitor oder Fernseher benötigt

640 × 200 (4) - Farbmonitor oder Fernseher benötigt

640 × 400 (2) - Monochrommonitor benötigt
320 × 200 (16) - Farbmonitor oder Fernseher benötigt

640 × 200 (4) - Farbmonitor oder Fernseher benötigt

640 × 400 (2) - Monochrommonitor benötigt
320 × 200 (16) - Farbmonitor oder Fernseher benötigt

640 × 200 (4) - Farbmonitor oder Fernseher benötigt

640 × 400 (2) - Monochrommonitor benötigt
Farbpalette 512 512 512 512 512 512
Soundchip Yamaha YM-2149 oder GI AY-3-8910 Yamaha YM-2149 oder GI AY-3-8910 Yamaha YM-2149 oder GI AY-3-8910 Yamaha YM-2149 oder GI AY-3-8910 Yamaha YM-2149 oder GI AY-3-8910 Yamaha YM-2149 oder GI AY-3-8910
Soundkanäle 3 PSG + 1 Rauschgenerator 3 PSG + 1 Rauschgenerator 3 PSG + 1 Rauschgenerator 3 PSG + 1 Rauschgenerator 3 PSG + 1 Rauschgenerator 3 PSG + 1 Rauschgenerator
Interne Laufwerke nicht vorhanden nicht vorhanden nicht vorhanden nicht vorhanden nicht vorhanden Diskette 3½" DD 720 kB
Tastatur Schreibmaschine, 85 Tasten + 10 Funktionstasten Schreibmaschine, 85 Tasten + 10 Funktionstasten Schreibmaschine, 85 Tasten + 10 Funktionstasten Schreibmaschine, 85 Tasten + 10 Funktionstasten Schreibmaschine, 85 Tasten + 10 Funktionstasten Schreibmaschine, 85 Tasten + 10 Funktionstasten
RF-Modulator nicht vorhanden nicht vorhanden nicht vorhanden nicht vorhanden vorhanden nicht vorhanden
Ankündigung November 1984 Januar 1985 November 1984      
Vorstellung 5. Januar 1985 Juni 1985 5. Januar 1985 Juni 1985 Juni 1985 9. Januar 1986
im Handel September 1985 Testrelease
Juni 1985

September 1985
September 1985 September 1985

im März 1986 in „520 ST“ umbenannt
März 1986
Stopp Juli 1987 März 1986 Oktober 1989 Oktober 1989 Oktober 1989
520 STFM 260 STD 260 STFM 1040 STF 1040 STFM 2080 STF
Prozessor Motorola MC 68000 Motorola MC 68000 Motorola MC 68000 Motorola MC 68000 Motorola MC 68000 Motorola MC 68000
Taktfrequenz 8 MHz 8 MHz 8 MHz 8 MHz 8 MHz 8 MHz
Arbeitsspeicher 512 kB 256 kB 256 kB 1 MB 1 MB 2 MB
Festspeicher 192 kB 192 kB 192 kB 192 kB 192 kB 192 kB
Grafikchip Atari Shifter Atari Shifter Atari Shifter Atari Shifter Atari Shifter Atari Shifter
Auflösungen (Farben) 320 × 200 (16) - Farbmonitor oder Fernseher benötigt

640 × 200 (4) - Farbmonitor oder Fernseher benötigt

640 × 400 (2) - Monochrommonitor benötigt
320 × 200 (16) - Farbmonitor oder Fernseher benötigt

640 × 200 (4) - Farbmonitor oder Fernseher benötigt

640 × 400 (2) - Monochrommonitor benötigt
320 × 200 (16) - Farbmonitor oder Fernseher benötigt

640 × 200 (4) - Farbmonitor oder Fernseher benötigt

640 × 400 (2) - Monochrommonitor benötigt
320 × 200 (16) - Farbmonitor oder Fernseher benötigt

640 × 200 (4) - Farbmonitor oder Fernseher benötigt

640 × 400 (2) - Monochrommonitor benötigt
320 × 200 (16) - Farbmonitor oder Fernseher benötigt

640 × 200 (4) - Farbmonitor oder Fernseher benötigt

640 × 400 (2) - Monochrommonitor benötigt
320 × 200 (16) - Farbmonitor oder Fernseher benötigt

640 × 200 (4) - Farbmonitor oder Fernseher benötigt

640 × 400 (2) - Monochrommonitor benötigt
Farbpalette 512 512 512 512 512 512
Soundchip Yamaha YM-2149 oder GI AY-3-8910 Yamaha YM-2149 oder GI AY-3-8910 Yamaha YM-2149 oder GI AY-3-8910 Yamaha YM-2149 oder GI AY-3-8910 Yamaha YM-2149 oder GI AY-3-8910 Yamaha YM-2149 oder GI AY-3-8910
Soundkanäle 3 PSG + 1 Rauschgenerator 3 PSG + 1 Rauschgenerator 3 PSG + 1 Rauschgenerator 3 PSG + 1 Rauschgenerator 3 PSG + 1 Rauschgenerator 3 PSG + 1 Rauschgenerator
Interne Laufwerke Diskette 3½" DD 720 kB Diskette 3½" DD 360 kB Diskette 3½" DD 720 kB Diskette 3½" DD 720 kB Diskette 3½" DD 720 kB Diskette 3½" DD 720 kB
Tastatur Schreibmaschine, 85 Tasten + 10 Funktionstasten Schreibmaschine, 85 Tasten + 10 Funktionstasten Schreibmaschine, 85 Tasten + 10 Funktionstasten Schreibmaschine, 85 Tasten + 10 Funktionstasten Schreibmaschine, 85 Tasten + 10 Funktionstasten Schreibmaschine, 85 Tasten + 10 Funktionstasten
RF-Modulator vorhanden nicht vorhanden vorhanden nicht vorhanden vorhanden nicht vorhanden
Ankündigung 10. März 1987         3. September 1986
Vorstellung   2. Juni 1985 4. September 1985 9. Januar 1986 9. Januar 1986  
im Handel Juli 1987 März 1986 März 1986 1986
Stopp Oktober 1989 Oktober 1989 Dezember 1993 1989
4160 STF Mega ST 1 Mega ST 2 Mega ST 4    
Prozessor Motorola MC 68000 Motorola MC 68000 Motorola MC 68000 Motorola MC 68000    
Taktfrequenz 8 MHz 8 MHz 8 MHz 8 MHz    
Arbeitsspeicher 4 MB 1 MB 2 MB 4 MB    
Festspeicher 192 kB 192 kB 192 kB 192 kB    
Grafikchip Atari Shifter Atari Shifter Atari Shifter Atari Shifter    
Auflösungen (Farben) 320 × 200 (16) - Farbmonitor oder Fernseher benötigt

640 × 200 (4) - Farbmonitor oder Fernseher benötigt

640 × 400 (2) - Monochrommonitor benötigt
320 × 200 (16) - Farbmonitor oder Fernseher benötigt

640 × 200 (4) - Farbmonitor oder Fernseher benötigt

640 × 400 (2) - Monochrommonitor benötigt
320 × 200 (16) - Farbmonitor oder Fernseher benötigt

640 × 200 (4) - Farbmonitor oder Fernseher benötigt

640 × 400 (2) - Monochrommonitor benötigt
320 × 200 (16) - Farbmonitor oder Fernseher benötigt

640 × 200 (4) - Farbmonitor oder Fernseher benötigt

640 × 400 (2) - Monochrommonitor benötigt
   
Farbpalette 512 512 512 512    
Soundchip Yamaha YM-2149 oder GI AY-3-8910 Yamaha YM-2149 oder GI AY-3-8910 Yamaha YM-2149 oder GI AY-3-8910 Yamaha YM-2149 oder GI AY-3-8910    
Soundkanäle 3 PSG + 1 Rauschgenerator 3 PSG + 1 Rauschgenerator 3 PSG + 1 Rauschgenerator 3 PSG + 1 Rauschgenerator    
Interne Laufwerke Diskette 3½" DD 720 kB Diskette 3½" DD 720 kB Diskette 3½" DD 720 kB Diskette 3½" DD 720 kB    
Tastatur Schreibmaschine, 85 Tasten + 10 Funktionstasten Schreibmaschine, 85 Tasten + 10 Funktionstasten, extern Schreibmaschine, 85 Tasten + 10 Funktionstasten, extern Schreibmaschine, 85 Tasten + 10 Funktionstasten, extern    
RF-Modulator nicht vorhanden nicht vorhanden nicht vorhanden nicht vorhanden    
Ankündigung            
Vorstellung   8. Januar 1987 8. Januar 1987 8. Januar 1987    
im Handel 1988 2. Oktober 1987 2. Oktober 1987    
Stopp Oktober 1991 Oktober 1991 Oktober 1991    

Screenshot GEM-Oberfläche
Screenshot der GEM-Oberfläche (TOS 1.x) eines ST

Bildergalerie
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520 ST 1040 ST Mega ST 130 ST
Atari 520 ST

Das gleiche Gehäuse benutzen die Modelle 130 ST, 260 ST, 520 ST+ und 520 STM
Atari 1040 STFM mit Monitor SM 124

Das gleiche Gehäuse benutzen die Modelle 520 STF, 520 STFM, 260 STD, 260 STFM, 1040 STF, 2080 STF und 4160 STF
Atari Mega ST 4 mit Monitor SM 124, Maus STM 1 und Festplatte SH 205 Atari 130 ST

Bild © The Atari Historical Society
260 STD 260 STFM 2080 STF 2080 STF
Atari 260 STD

Man beachte, dass sich das Diskettenlaufwerk hier noch links befindet

Bild mit freundlicher Genehmigung von Peter Lüke
Atari 260 STFM Atari 2080 STF

Hier die Version mit deutscher Tastenbelegung und blauen Schildern, die im ehemaligen Jugoslawien verkauft wurde. Denkbar ist, dass es sich bei diesem Beispiel um einen vom Zwischenhändler selbst erweiterten und mit neuen Typenschildern versehenen 1040 STF handelt, man beachte das doch sehr Atari- untypische Schild.

Bild mit freundlicher Genehmigung von Tomaz Kac
Atari 2080 STF

Französische Version. Im Gegensatz zum jugoslawischen Modell sieht das Typenschild hier echt aus.
Computer des Jahres 1988 Rückseite 520 ST linke Seite 520 ST linke Seite 520 ST
„Computer des Jahres“ 1988 in der Kategorie Home-Computer wurden Atari 520 ST und 1040 ST und 1985 in der Kategorie Personal Computer der 520 ST, der Preis wird durch die Fachzeitschrift CHIP verliehen. Rückseite der Rechner 130 ST, 260 ST, 520 ST und 520 ST+

Anschlüsse und Schalter von links nach rechts: Reset-Knopf, An/Aus-Schalter, Netzteil, MIDI out MIDI in, Monitor, parallele Schnittstelle, serielle Schnittstelle, Diskettenlaufwerk, ACSI-Schnittstelle
linke Seite der kleinen STs, hier befindet sich nur der Modulschacht rechte Seite der kleinen STs, hier befinden sich die Anschlüsse für Maus und Joysticks
Rückseite 520 STM Rückseite 1040 STF Rückseite 1040 STFM linke Seite 1040 ST
Rückseite des 520 STM Rückseite der Rechner 520 STF, 1040 STF, 2080 STF und 4160 STF Rückseite von 520 STFM und 1040 STFM linke Seite der Floppy-STs
Mausanschlüsse 1040 ST Rückseite Mega ST linke Seite Mega ST Anschlüsse Mega ST-Tastatur
Die Maus- und Joystickanschlüsse am 1040 ST befinden sich an der Unterseite unter dem numerischen Tastenblock Rückseite des Mega ST linke Seite des Mega ST Anschlüsse der Mega ST-Tastatur
Mauskabelführung Abschirmung des 520 ST Abschirmung des 1040 ST Abschirmung des Mega ST
Mauskabelführung in der Tastatur des Mega ST, diese ist bei einigen Modellen der Maus nicht ganz ungefährlich: Zeitweise wurden nämlich etwas dickere Kabel verwendet, die dann beim Einlegen in die Führing aufscheuerten. Abschirmung 260 ST / 520 ST Abschirmung 1040 ST Abschirmung Mega ST
Mainboard 520 ST Mainboard 520 STM Mainboard 1040 STF Mainboard 1040 STFM
Mainboard C070243 (260 ST / 520 ST) Mainboard C070243 (520 STM) Mainboard C070523 (1040 STF) Mainboard C070789 (1040 STFM)
Mainboard 520 STFM Mainboard 1040 STF Mainboard 1040 STFM Mainboard Mega ST2
Mainboard C070789 (520 STFM) Mainboard C070859-001 (1040 STF) Mainboard C070859-001 (1040 STFM) Mainboard C100167-001 (Mega ST 2)
Mainboard Mega ST4 Mainboard Mega ST2 Mainboard Mega ST1 Tastatur des Mega ST
Mainboard C100167-001 (Mega ST 4) Mainboard C100501-001 (Mega ST 2) Mainboard C103277 (Mega ST 1) Tastatur des Mega ST
1040 ST mit Chinon-Laufwerk 1040 ST mit Epson-Laufwerk Batteriefach im Mega sT Mega-Bus
1040 ST, rechte Seite: frühe Version mit großem Auswurfknopf, in der Regel ist dort ein Diskettenlaufwerk vom Typ Chinon F-354 verbaut. Meistens ist in diesen Rechnern die TOS-Version 1.00 oder 1.02 zu finden. 1040 ST, rechte Seite: spätere Version mit kleinem Auswurfknopf und Schutzklappe, dies hatten die später verwendeten Laufwerke von Sony (MP-F11W), Mitsumi (D357T) und Epson (SMD-380, seltener SMD-300) Batteriefach für die Pufferbatterien (zwei Mignonzellen) im Mega ST Erweiterungsmöglichkeit im Mega ST: Der Mega-Bus
Aufgerüsteter Mega ST Speichererweiterung für den Mega ST Crazy Dots Grafikkarte TOS 2.06
Aufgerüstet: Crazy Dots-Grafikkarte samt 15-Bit-Farberweiterung sowie eine Speichererweiterung auf 4 MB in einem Mega ST 2 Speichererweiterung für den Mega ST Crazy Dots Grafikkarte für den Mega ST, inkl. 15-Bit-Farberweiterung nachgerüstetes TOS 2.06 im Mega ST
Monochrom-Monitor Atari SM 124 (1985–1990), hergestellt von GoldStar, Bildröhre 12 Zoll, Auflösung 640×400 Pixel, Bildwiederholfrequenz 72 Hz, abgebildet ist hier die ältere Variante mit eingeklebtem Typenschild. Monochrom-Monitor Atari SM 125 (1989–1990), hergestellt von AOC, Bildröhre 12 Zoll, Auflösung 640×400 Pixel, mit Fuß Monochrom-Monitor Atari SM 144 (1990–1991), hergestellt von GoldStar, Bildröhre 14 Zoll, Auflösung 640×400 Pixel, mit Fuß für den Atari Mega STE Monochrom-Monitor Atari SM 146 (1991–1993), Bildröhre 14 Zoll, Auflösung 640×400 Pixel, mit Fuß für den Atari Mega STE
Monochrom-Monitor Atari SM 147 (1993–1994), hergestellt von Quadrant (= Quadrant QC 1438), Bildröhre 14 Zoll Flatscreen, Auflösung 640×400 Pixel, Vertrieb nur in Nordamerika ECL-Großbildschirm Atari SM 194 (1987–1990), hergestellt von Moniterm, Bildröhre 19 Zoll, Auflösung 1280×960 Pixel, er kann nur am Atari Mega ST/Mega STE mit Grafikkarte oder am Atari TT betrieben werden. Farbmonitor Atari SC 1224 (1985–1990), hergestellt von GoldStar, Bildröhre 12 Zoll, Auflösungen 320×200 und 640×200 Pixel Farbmonitor Atari SC 1224 (1985–1987), hergestellt von JVC, Bildröhre 12 Zoll, Auflösungen 320×200 und 640×200 Pixel, Vertrieb nur in Nordamerika
Farbmonitor Atari SC 1224 (1985–1987), hergestellt von Samsung, Bildröhre 12 Zoll, Auflösungen 320×200 und 640×200 Pixel, Vertrieb nur in Nordamerika Farbmonitor Atari SC 1425 (1990–1991), Bildröhre 14 Zoll, Auflösungen 320×200 und 640×200 Pixel Farbmonitor Atari SC 1435 (1991–1993), hergestellt von Philips (baugleich mit Philips CM8833-II und einigen Commodore 1084S-Modellen), Bildröhre 14 Zoll, Auflösungen 320×200 und 640×200 Pixel, Stereo-Audioausgabe Farbmonitor Atari PS 3000 (1985–1986), hergestellt von JVC, Bildröhre 12 Zoll, Auflösungen 320×200 und 640×200 Pixel, mit eingebautem Diskettenlaufwerk (3½ Zoll, 360 kB), Vertrieb nur in Nordamerika
Diskettenlaufwerk Atari SF 314 (1985–1993), Format 3½ Zoll doppelseitig (720 kB), Spurdichte 135 tpi. Hier die ältere Version mit dem Laufwerk Chinon F-354. Neuere Versionen erkennt man am kurzen Auswurfknopf, diese besitzen aber verschiedene Laufwerke (u. a. Sony MP-F11W, Mitsumi D357T, Epson SMD-380 und Epson SMD-300). Auch gibt es Modelle mit grüner oder roter LED. Diskettenlaufwerk Atari SF 354 (1985–1989), Format 3½ Zoll einseitig (360 kB), Spurdichte 135 tpi. Wie beim SF 314 gibt es auch hier Modelle mit kurzem Auswurfknopf und grüner bzw. roter LED. Diskettenlaufwerk Atari SF 324 (vorgestellt 1985). Das Laufwerk mit den unbekannten Daten (abgesehen von der 3½-Zoll-Diskette) schaffte es nicht in den Handel. Atari Bandlaufwerk (vorgestellt 1986). Einziges Bandlaufwerk von Atari, es kam nicht in den Handel.
Festplatte Atari SH 204 (1986–1988), im Entwicklungsstadium SH 324, mit 20 MB Kapazität, Anschluss über DMA-Port. Auch eine 10-MB-Version unter der Bezeichnung SH 104 war geplant. Festplatte Atari SH/Megafile (1987–1990). Die Festplatte gab es mit 20 (SH 205/Megafile 20), 30 (SH 305/Megafile 30) und 60 MB Kapazität (SH 605/Megafile 60), Anschluss am DMA-Port Wechselplattenlaufwerk Atari Megafile 44 (1989–1990), Kapazität pro Medium 44 MB. Verbaut ist das Laufwerk Syquest SQ555, angeschlossen wird das Laufwerk am DMA-Port CD-ROM-Laufwerk Atari CDAR 504 (1986–1989). Einziges offizielles CD-ROM-Laufwerk von Atari für die ST-Serie, es wird am DMA-Port angeschlossen. Außerdem ist es auch als eigenständiger CD-Spieler verwendbar, es besitzt Audio-Ausgänge und eine abnehmbare Fernbedienung.

Bild mit freundlicher Genehmigung von Matthias Wittland
Atari CDAR 504: Fernbedienung am Gerät und abgenommen mit offenem Batteriefach Atari CDAR 504: Rückseite, zu erkennen sind die beiden Audioausgänge links oben und die beiden DMA-Ports.

Bild mit freundlicher Genehmigung von Matthias Wittland
Atari CDAR 504: Innenleben

Bild mit freundlicher Genehmigung von Matthias Wittland
Atari CDAR 504: geöffnete Schublade

Bild mit freundlicher Genehmigung von Matthias Wittland
Nadeldrucker Atari SMM 804 (April 1986–Mai 1989), baugleich mit dem Atari XMM 801. Papierformat max. DIN A4 bzw. US Letter, Einzelblatt- und Endloseinzug, Druck mit neun Nadeln, Anschluss am Parallelport. Pläne gab es zudem für weitere Nadeldrucker unter den Modellnummern SMM 810 (= Star LC-10) und SMM 824 (24 Nadeln) Laserdrucker Atari SLM 804 (Januar 1987–Dezember 1990). Papierformat max. DIN A4 bzw. US Letter, Einzelblatteinzug, Anschluss über SLMC 804 am DMA-Port Laserdrucker Atari SLM 605 (Dezember 1990–Dezember 1993), Papierformat max. DIN A4 bzw. US Letter, Einzelblatteinzug, Anschluss über SLMC 804 am DMA-Port DMA-Controller Atari SLMC 804 (1987–1993), dieser wird für den Betrieb der beiden Laserdrucker benötigt
[Keine Bilder vorhanden]
Farb-Thermodrucker Atari STC 504 (vorgestellt April 1986). Papierformat max. DIN A4 bzw. US Letter, Einzelblatt- und Endloseinzug, Farbdruck möglich, Anschluss am Parallelport. Nicht am Markt erschienen.

Bild © The Atari Historical Society
Modem Atari SX 212 (1986–1989). Max. Geschwindigkeit 1200 baud, Anschluss an der seriellen Schnittstelle. Es kann dank SIO-Schnittstelle auch an allen Atari 8-Bit-Heimcomputern betrieben werden. Vertrieb nur in Nordamerika. Maus Atari STM 1 (1985–1994). Diese Maus wurde von Anfang bis Ende der ST-Serie produziert und jedem Rechner beigelegt. Sie gilt auch als die erste serienmäßige Zweitastenmaus am Computermarkt. Durch ihre Schwergängigkeit gab es aber bald dutzende alternative Mäuse anderer Hersteller am Markt. Für folgende Geräte existierten Pläne, die jedoch nie oder unter anderen Bezeichnungen ausgeführt wurden:

Atari SM 144 (1990): tragbare Variante mit geprägtem Atari-Logo auf Rückseite und Tragegriff
Atari SH 317 (1985): Festplatte mit 10 MB
Atari SR 144 / SR 444 (1987): Wechselplattenlaufwerk mit 44 MB (wurde zur Megafile 44)
Atari SDM 124 (1985): Typenraddrucker, baugleich mit Atari XDM 121
Atari STC 204 (1985): Thermodrucker

Nachfolgend Bilder des ersten handverdrahteten ST-Prototypen, die mir mit freundlicher Genehmigung von
Bob Lash zur Verfügung gestellt wurden. Die Boards sind im Besitz von Leonard Tramiel. Die Bilder können zum Vergrößern angeklickt werden.



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