Atari XL Peripheriegeräte

Atari XL

Die Nomenklatur der XL-Peripheriegeräte beruht auf einem internen Kommunikationsfehler bei Atari. Wie bei der Serie 400/800 sollte die Bezeichnung xx00 für die Computer stehen, xx10 für ein Bandlaufwerk, xx20 für einen Drucker usw. Das zu entwickelnde Hauptprojekt, der Computer, wechselte innerhalb eines Jahres mehrfach seine geplante Bezeichnung von Z800 über 1000 und 1000X zu 1200 und 1200XL. Eine dieser Änderungen erreichte die zuständige Abteilung allerdings nicht mehr, so dass die Peripheriegeräte nun nach einem Atari 1000 Computer benannt wurden – also 1010 für das Bandlaufwerk, 1020 für den Drucker etc.

Inhaltsverzeichnis

Massenspeicher
Atari 1010 Program Recorder
Als Nachfolger des Kassettenlaufwerks 410 erschien im März 1983 das Laufwerk 1010 zusammen mit dem 1200XL. Die grundlegenden technischen Daten entsprechen vollständig denen des Vorgängers, allerdings ist das Laufwerk nun nicht mehr SIO-Endglied, sondern es können weitere SIO-Geräte an die nun durchgeschleifte Schnittstelle angeschlossen werden. 1986 wurde das Laufwerk vom Modell XC11 abgelöst.

Vom 1010 existieren zwei leicht unterschiedliche Versionen, diese kann man an der Reihenfolge der Stop/Eject- und der Pause-Taste unterscheiden. Modelle, die von Chelco gefertigt wurden, haben die Pause-Taste rechts von der Stop-Taste angeordnet, bei Sanyo produzierte Laufwerke links von der Stop-Taste.

Atari 1010
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Modell Atari 1010
Hersteller Sanyo Denki K.K. („Made in Japan“)
Chelco Sound (Hong Kong) Ltd. („Made in Hong Kong“)
Produktionszeitraum März 1983 bis ca. Mitte 1985
verwendbar an Atari 400/800, XL, XE
Medium 4-Spur-Kompaktkassette (Musikkassette)
Speicherkapazität 100 kB pro 60 min
Aufzeichnungsmethode magnetisch
Übertragungsrate 600 baud
Tonkopf Stereo
Anschluss Atari SIO (13-polig), durchgeschleift
Abmessungen B×H×T 19 × 8 × 15 cm
Gewicht 830 g
Neupreis 299 DM (entspricht 2020 ca. € 275)

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Atari 1050 Disk Drive
Die Diskettenstation 1050 erschien im November 1983 als Nachfolger des Laufwerks 810 und bringt eine kleine Änderung mit sich. Im Modus 2 arbeitet das Laufwerk mit einer erhöhten Spurdichte (26 statt 18 Sektoren pro Spur) und kann so 130 kB auf eine Diskettenseite speichern. Im Modus 1 ist es zum 810 voll kompatibel. Die Produktion efolgte zuerst bei Tandon in Singapur, später bei ATMC in Taiwan. 1985 wurde der geplante Nachfolger XF521 zwar vorgestellt, dieser kam allerdings nicht auf den Markt. Stattdessen wurde Tandon erneut mit der Fertigung des 1050-Laufwerks beauftragt. Erst Ende 1987 erschien mit dem XF551 dann ein neues Diskettenlaufwerk.

Zum Betrieb des Laufwerks ist eine bootfähige Diskette mit DOS (Disk Operating System) nötig. Es können maximal vier Diskettenstationen an einen Atari 8-Bit-Computer angeschlossen werden, die dann im System als D1: bis D4: bezeichnet werden. Die Laufwerkskennung wird mit Hilfe von zwei Schiebeschaltern auf der Geräterückseite eingestellt:
Atari 1050
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Modell Atari 1050
Hersteller Tandon Corporation
Atari Taiwan Manufacturing Corporation
Produktionszeitraum November 1983 bis ca. Ende 1985
verwendbar an Atari 400/800, XL, XE
Medium 5¼″-Diskette
Speicherkapazität 88 kB (Modus 1)
130 kB (Modus 2)
Aufzeichnungsmethode magnetisch
Übertragungsrate 19200 baud
Motordrehzahl 288 U/min
Spurdichte 40 Spuren
Anzahl Sektoren pro Spur 18 (Modus 1)
26 (Modus 2)
Sektorengröße 128 Bytes
Anschluss Atari SIO (13-polig), durchgeschleift
Abmessungen B×H×T 19 × 9 × 30,5 cm
Gewicht 2000 g
Neupreis 995 DM (entspricht 2020 ca. € 917)

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Atari 1053 Disk Drive
Mit der XL-Serie gab es erstmals auch Hardwareprodukte, die zwar entwickelt und auch vorgestellt wurden, aber letztendlich aus unterschiedlichen Gründen nicht auf den Markt kamen. Eins dieser Produkte ist das Diskettenlaufwerk 1053, das weitgehend identisch ist mit dem Laufwerk 1050, allerdings doppelseitig arbeitet, Disketten mussten nun nicht mehr umgedreht werden, um auch die andere Seite zu beschreiben. Erst 1987 erschien mit dem XF551 ein doppelseitiges Diskettenlaufwerk für die Atari 8-Bit-Computer.

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Atari 1055 Disk Drive
Atari 1055 Ein weiteres nicht erschienenes Produkt ist das Diskettenlaufwerk 1055, das mit den damals neu auf den Markt gekommenen 3½″-Disketten arbeiten sollte. 1986 wurde zwar mit dem XF351 ein ähnliches Laufwerk vorgestellt, aber ebenfalls nicht auf den Markt gebracht.

Mit 1056, 1057 und 1058 waren noch weitere Modellnummern für mögliche Diskettenlaufwerke reserviert, darunter gerüchteweise ein 3,9″-Laufwerk, keines davon wurde jedoch entwickelt.

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Ausgabegeräte
Atari 1020 Plotter
Bei diesem Gerät handelt es sich um einen kleinen Farbstiftplotter. Er erschien im März 1983 zusammen mit dem Kassettenlaufwerk 1010 und dem Computer 1200XL. Der Plotter arbeitet mit vier verschiedenfarbigen Minen, die im Prinzip verkürzte Kugelschreiberminen in den Farben rot, blau, grün und schwarz sind. Aufgrund seiner sehr kompakten Baugröße muss spezielles Rollenpapier mit einer Breite von 114 mm verwendet werden. Die Plottermechanik wurde von der japanischen Firma ALPS entwickelt und kommt auch in den Plottern Commodore 1520, Oric MCP40, Tandy/Radio-Shack CGP-115, Sharp CE-150, Mattel Aquarius 4615 und Texas Instruments HX-1000 zum Einsatz. Zusätzlich zu den Standardfarben gab es noch das Rainbow Kit zu kaufen (Atari-Artikelnummer C061299), das aus acht Stiften besteht und bis zu 256 Farben ermöglicht. Möglich sind 20, 40 oder 80 Zeichen pro Zeile, eine direkte Ansteuerung des Plotters über BASIC ist möglich.

Mittlerweile wird es zunehmend schwerer, passende Ersatzstifte oder geeignete Papierrollen zu finden. Zuweilen findet man auf Onlineplattformen zwar noch Originalstifte, diese dürften jedoch nach weit über 30 Jahren Lagerung längst eingetrocknet sein. Bezugsquellen für alternative Produkte findet man hier.

Atari 1020
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Modell Atari 1020
Hersteller Endmontage: Atari-Wong Ltd.
Druckwerk: Alps Denki K.K.
Produktionszeitraum März 1983 bis Juli 1984
verwendbar an Atari 400/800, XL, XE
Druckertyp Stiftplotter
Ersatzstifte Atari 1020 Pen Pack Black (C061420)
Atari 1020 Rainbow Kit (C061299)
Papierart Rollenpapier: Rollenbreite 114 mm, Durchmesser 50 mm, Innenloch 12 mm (z.B. Atari BX4207)
Anschluss Atari SIO (13-polig), durchgeschleift
Abmessungen B×H×T 19 × 10,7 × 15 cm
Gewicht 1100 g
Neupreis 399 DM (entspricht 2020 ca. € 370)

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Atari 1025 Dot Matrix Printer
Nachdem der Drucker 825 in den USA als ausverkauft galt, kam dort im März 1983 der von OKI produzierte Drucker 1025 auf den Markt, der mit dem Okidata Microline 80 baugleich ist. Im Gegensatz zum Vorgänger kann der 1025 jedoch direkt an eine SIO-Schnittstelle angeschlossen werden, ansonsten sind die technischen Daten in etwa gleich. 1986 erschien mit dem XMM801 ein Nachfolgemodell.

Atari 1025
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Modell Atari 1025 (Okidata Microline 80)
Hersteller Oki Denki Kōgyō
Produktionszeitraum März 1983 bis Juli 1984
verwendbar an Atari 400/800, XL, XE
Druckertyp Nadeldrucker
Druckkopf 7-Nadel-Matrix
Papierart Einzelblatt, Endlospapier, Rollenpapier (separater Rollenhalter benötigt)
Druckgeschwindigkeit 40 Zeichen pro Sekunde
Anschluss Atari SIO (13-polig), durchgeschleift
Abmessungen B×H×T 35,5 × 11,4 × 24 cm
Gewicht
Neupreis

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Atari 1027 Letter Quality Printer
Der Briefdrucker arbeitet mit einer Typenwalze,auf der die Zeichen n der Schriftart Prestige Elite 12 fest vorgegeben sind. Die Farbe kommt von einer kleinen Schaumstoffwalze, über die die Zeichen laufen – das Ganze funktioniert also ganz ähnlich wie die Handpreisauszeichner im Supermarkt. Die Druckmechanik wurde von der Firma Mannesmann im schwäbischen Unterelchingen entwickelt, von Alps produziert und auch im Mannesmann Tally Riteman LQ verwendet.

Der Druckkopf des 1027 neigt allerdings im Alter dazu, sich selbst aufzulösen, was den Drucker an sich dann völlig unbrauchbar macht. Mit Revive 1027 kann der Druckkopf wieder repariert werden.

Ein echter Typenraddrucker war unter der Bezeichnung 1027PLUS in der Entwicklung, wurde aber nicht auf den Markt gebracht.

Atari 1027
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Modell Atari 1027
Hersteller Endmontage: Atari Taiwan Manufacturing Company
Druckwerk: Alps Denki K.K.
Produktionszeitraum Oktober 1983 bis Juli 1984
verwendbar an Atari 400/800, XL, XE
Druckertyp Typenwalzendrucker
Schriftart Prestige Elite 12
Papierart Einzelblatt
Druckgeschwindigkeit 20 Zeichen pro Sekunde
Anschluss Atari SIO (13-polig), durchgeschleift
Abmessungen B×H×T 40 × 7,6 × 16 cm
Gewicht 2300 g
Neupreis 899 DM (entspricht 2020 ca. € 829)

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Atari 1029 Programmable Dot Matrix Printer
Der erst im April 1985 erschienene Nadeldrucker wurde von Atari France beim japanischen Druckerhersteller Seikōsha in Auftrag gegeben, nachdem absehbar wurde, dass die vorhandenen 825-Drucker ausgehen und der 1025 nicht nach Europa kommen würde. Der Drucker ist baugleich mit dem Seikōsha GP500VC, dem Tandy DMP110 und dem Commodore MPS801.

Atari 1029
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Modell Atari 1029 (Seikōsha GP500VC)
Hersteller Seikōsha
Produktionszeitraum April 1985 bis ca. 1988
verwendbar an Atari 400/800, XL, XE
Druckertyp Nadeldruck
Druckkopf 7-Nadel-Matrix, 7×7 Punkte
Papierart Einzelblatt, Endlospapier
Druckgeschwindigkeit 50 Zeichen pro Sekunde
Anschluss Atari SIO (13-polig), durchgeschleift
Abmessungen B×H×T 40 × 12 × 24 cm
Gewicht 5000 g
Neupreis

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DFÜ-Geräte
Atari 1030 Modem
Das 1984 erschienene Modem wurde vom amerikanischen Hersteller Penril in Rockville produziert. Die technischen Daten sind dabei identisch zum Vorgänger 835, allerdings sind die nötige Software ModemLink und der Treiber diesmal im Gerät bereits integriert und müssen nicht per Steckmodul nachgeladen werden. Wie das 835 ist das Modem 1030 mit dem Bell 103/113 kompatibel, auch hier wird das Modem mit der Telefondose und dann das Telefon mit dem Modem verbunden. Ende 1985 erschien mit dem XM301 ein Nachfolgemodell. Leider wurde auch diesem Modem die Zulassung von der Bundespost verweigert, so dass es in Westdeutschland nicht erhältlich war.

Eine interne Version des Modems war für die beiden Computer 1400XL und 1450XLD vorgesehen. Eine 1200-Baud-Variante unter der Modellnummer Atari 1035 war zwar angedacht, wurde aber nicht entwickelt.

Atari 1030
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Modell Atari 1030
Hersteller Penril Corporation
Produktionszeitraum 1984 bis 1985
verwendbar an Atari 400/800, XL, XE
Übertragungsrate max. 300 baud
Anschluss Atari SIO (13-polig)
RJ11-Stecker zur Verbindung mit der Telefonleitung
Abmessungen B×H×T 15,8 × 3,9 × 22,8 cm
Gewicht 390 g
Neupreis $275 (entspricht 2020 ca. $680)

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Systemerweiterungen
Atari 1064 Memory Expansion
Diese Speichererweiterung kann nur mit dem 600XL verwendet werden und erweitert dessen Arbeitsspeicher von 16 auf 64 kB. Angeschlossen wird es am Parallel Bus Interface, der auch durchgeschleift ist, damit weitere PBI-Geräte angeschlossen werden können. Ein wenig kurios: Die im 1064 enthaltenen 64 kB werden zu den im Computer vorhandenen 16 kB addiert, somit hat der Computer nun zwar eigentlich satte 80 kB Arbeitsspeicher, diese können jedoch durch die begrenzte Fähigkeit des Prozessors nur bis maximal 64 kB genutzt werden.

Atari 1064
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Modell Atari 1064
Hersteller Atari Taiwan Manufacturing Corporation
Produktionszeitraum 1984
verwendbar an Atari 600XL
Bestückung 8 × 64 kBit DRAM 70 ns (= 64 kB)
Anschluss Parallel Bus Interface (durchgeschleift)
Abmessungen B×H×T 18,5 × 4,2 × 11 cm
Gewicht 350 g
Neupreis

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Atari 1060 CP/M AddOn
Mit diesem Modul erhält der Atari ein CP/M-Betriebssystem (Control Program for Microcomputers), welches von Digital Research 1974 auf den Markt gebracht wurde und seinerzeit als eines der Betriebssysteme der Zukunft galt, da es auf verschiedenen Plattformen lauffähig ist. Im 1060 befindet sich zudem ein Hardwareemulator auf Basis des Zilog Z80-Prozessors, über den CP/M betrieben werden sollte.

Atari 1060


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Atari 1090 XL Expansion System
Das Erweiterungssystem befand sich 1984 noch in der Entwicklung und wurde aus unbekannten Gründen wieder zurückgezogen. Verbunden wird die Box über ein kurzes Flachbandkabel direkt mit dem Parallel Bus Interface des Computers. Für das System sollte es diverse Steckkarten geben. Bekannt sind derzeit (Stand Februar 2020):
Atari 1090
Bild: computer-history.org


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Eingabegeräte
Atari Light Pen (CX75)
Der bereits für die Serie 400/800 erhältliche Lichtgriffel CX70 wurde 1984 optisch überarbeitet und mit neuer Software im April 1984 erneut in den Handel gebracht. Der Lichtgriffel wird an einem Controllerport angeschlossen und ermöglicht es, direkt auf dem Bildschirm zu zeichnen, die entsprechende Software vorausgesetzt. Das Gerät arbeitet mit einem kleinen Fotosensor, der die Zeilen abtastet, daher funktioniert es auch nur an 50- und 60 Hz-Röhrenbildschirmen, nicht an 100 Hz-Geräten oder mit Flachbildschirmen.

Atari Light Pen
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Modell Atari CX75
Hersteller
Produktionszeitraum 1984
verwendbar an Atari 400/800, XL, XE
Abtastmethode Fotosensor
Anschluss D-Sub-Stecker, 9-polig
Abmessungen B×H×T
Gewicht
Neupreis

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Atari Touch Tablet (CX77)
Das einzige von Atari erschienene Grafiktablett kam 1984 auf den Markt. Es wird an einem der Controllerports angeschlossen und arbeitet mit einem mit dem Tablett verbundenen drucksensitiven Stift mit Taster.

Atari Touch Tablet
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Modell Atari CX77
Hersteller
Produktionszeitraum Januar bis Juli 1984
verwendbar an Atari 400/800, XL, XE
Anschluss D-Sub-Stecker, 9-polig
Abmessungen B×H×T
Gewicht
Neupreis

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Atari Trak-Ball (CX80)
Der Trackball des Atari 2600 wurde 1984 in einer optisch leicht angepassten Form für die XL-Serie ausgeliefert, technisch sind beide Modelle absolut identisch. Der Trackball arbeitet mit einer großen Rollkugel, die mit der Hand bedient wird und deren Bewegung mittels Drehachsen und Lichtschranken ausgelesen wird, außerdem besitzt er zwei trapezförmige Tasten, er funktioniert sozusagen wie eine auf den Kopf gedrehte Rollkugelmaus und hat seinen Ursprung in den Arcadespielen, beispielsweise Missile Command. Auf der Rückseite befindet sich zudem ein Schalter, um den Trackball in den Joystick-Modus zu versetzen, damit lassen sich auch joystickbasierte Videospiele spielen. Im Lager verbliebene Trackballs wurden 1985 modifiziert, damit sie mit der ST-Serie verwendbar sind, und erneut ausgeliefert.

Atari Trak-Ball
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Modell Atari CX80
Hersteller
Produktionszeitraum 1984
verwendbar an Atari 400/800, XL, XE; modifiziert auch an ST/TT/Falcon
Anschluss D-Sub-Stecker, 9-polig
Abmessungen B×H×T 24 × 7 × 14 cm
Gewicht 660 g
Neupreis

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Weitere Eingabegeräte
Neben diesen drei Modellen können alle Eingabegeräte verwendet werden, die zu dieser Zeit bereits für den Atari 2600 erhältlich waren – darunter die Standard Joysticks CX10 und CX40, der Driving Controller CX20, die Paddle Controller CX30, die Keyboard Controller CX50, die Remote Control Wireless Joysticks CX42, der Space Age Joystick CX43, der ProLine Joystick CX24, das Video Touch Pad CX21, der Trak-Ball CX22 und der Kid's Controller CX23, auch die meisten danach erschienenen Eingabegeräte wie Light Guns sind kompatibel mit den Computersystemen.

Atari CX40 Standard Joystick   Atari CX20 Driving Controller   Atari CX30 Paddle Controller   Atari CX21 Video Touch Pad   Atari CX22 Trak-Ball   Atari CX23 Kid's Controller   Atari CX24 ProLine Joystick   Atari CX42 Remote Control Wireless Joysticks   Atari CX43 Space Age Joystick   Atari CX50 Driving Controller

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Letzte Seitenbearbeitung: 22. März 2020