Werk 14
Vorwerk Illerkanal

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Frontmauer

Lage und heutige Nutzung
Das Vorwerk liegt direkt an der von Norden kommenden Abfahrt Neu-Ulm Mitte der Bundesstraße 28, versteckt im Wald zwischen Wiblinger Straße und der Jakobsruhe. Das Werk ist meist verschlossen, im Sommer findet dort regelmäßig das beliebte Vorwerkfest statt.

Verkehrsanbindung
• Linie 3 Science Park II – Wiblingen Alte Siedlung, Haltestelle Jakobsruhe
• Linie 9 Ulm Rosengasse – Wiblingen Reutlinger Straße, Haltestelle Jakobsruhe
• Linie 70 Ulm – Dietenheim, Haltestelle Jakobsruhe

Festungsteile in der Umgebung
Werke der Bundesfestung
Courtine 6 (850 m nordöstlich)
Bastion 7 mit Kriegspulvermagazin II (650 m nördlich)
Courtine 8 (850 m nördlich)
Vorwerk 13½ (300 m östlich, nicht gebaut)
Ludwigsvorfeste (1,1 km östlich)
Fort Unterer Kuhberg (1,5 km westlich)
Hornwerk XXX (1,8 km westlich)

Armierungsbauwerke 1914
• Schützengraben 57 (1,2 km südlich)
• Schützengraben 2a (3,2 km südwestlich)
• Schützengraben 3a (2,9 km südwestlich)
• Schützengraben 4a (2,8 km südwestlich)
• Schützengraben 1b (2,9 km südlich)
• Stützpunkt 2b (3,2 km südlich)
• Schützengraben 3b (3,1 km südlich)
• Schützengraben 4b (3,1 km südlich)
• Zwischenraumstreiche 8 (1,2 km südlich)

Aufbau und Baugeschichte des Werks
Das Werk wurde zwischen 1851 und 1853 unter den Oberleutnants Graf Ysenburg, Oppermann und Leutner errichtet und konnte bis zu 265 Soldaten fassen. Es besteht aus einer direkt auf der Escarpe aufsitzenden runden Wallanlage mit einem dreiflügligen Reduit in der Kehlmitte, einem rundum laufenden Graben sowie einem Glacis. Bis zur Fertigstellung des Illerkanals im Jahr 1906, der anstelle des bisherigen Warmwässerle fließen sollte, blieb das Vorwerk namenlos. Die einzige Modernisierung des Werks erfolgte durch die Aufschüttung von vier Erdtraversen auf dem Wall 1880. Beim Bau der Autobahn 80 (heute Bundesstraße 28) ging ein kleiner Teil des linken Grabens und des Glacis verloren, außerdem wurden die Erdtraversen beseitigt, ansonsten ist das Werk vollständig erhalten.

Denkmalschutz und Eigentümer
Das Fort steht seit dem 25. Juni 1973 unter Denkmalschutz und gehört vollständig der Stadt Neu-Ulm.

Weitere Bilder


Werkstor an der rechten Kehlseite


Geschützscharte (mittig) und zwei vermauerte Gewehrscharten in der rechten Kehlmauer